Technische Prüfung vor dem Entwicklungsstart
Ist Ihr Softwarevorhaben technisch und wirtschaftlich belastbar — bevor die Entwicklung beginnt?
0x41 Labs prüft individuelle Softwarevorhaben mittelständischer Unternehmen, bevor aus einem wichtigen Projekt ein teurer Fehlstart wird. Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Machbarkeit, Architektur, Aufwand und Risiken.
Kostenlose schriftliche Vorprüfung · Technical Fit Check danach 295 € netto
Vertraulich. Herstellerunabhängig. Keine Weitergabe sensibler Projektdaten.
Die Ausgangslage
Drei Situationen, in denen eine Prüfung günstiger ist als die Entscheidung ohne sie.
Anforderungen vorhanden, Aufwand nicht belastbar
Es gibt eine Vorstellung davon, was entstehen soll. Was fehlt, ist eine geprüfte Architektur und eine Aufwandsspanne, auf die sich ein Budget stützen lässt.
Bestehende Systeme müssen integriert werden
ERP-, CRM-, Daten- oder Legacy-Systeme sind im Spiel. Ob und wie zuverlässig sie sich anbinden lassen, entscheidet über Aufwand und Machbarkeit des gesamten Vorhabens.
Mehrere Anbieter, unterschiedliche Versprechen
Die Angebote weichen in Umfang, Technologie und Preis deutlich voneinander ab — und es fehlt eine unabhängige technische Grundlage, um sie zu bewerten.
Genau vor diesem Punkt ist eine kurze unabhängige Prüfung günstiger als eine falsche Technologieentscheidung oder ein abgebrochenes Entwicklungsprojekt.
Das Angebot
Ein bezahlter Einstieg, eine ausführliche Klärung.
Der Fit Check beantwortet, ob und wie weitergegangen werden sollte. Die Discovery liefert die vollständige technische Entscheidungsgrundlage.
Einstieg
Technical Fit Check
Die schnelle, bezahlte Einordnung Ihres Vorhabens mit konkreter Empfehlung für den nächsten Schritt.
- 45 Minuten Videocall, Zahlung vor dem Termin
- strukturierte schriftliche Projektaufnahme vorab
- Prüfung von Problem, Ziel, Systemlandschaft und grobem Scope
- die wichtigsten offenen technischen Risiken
- kurze schriftliche Einschätzung innerhalb eines Werktags
- Empfehlung: Discovery, direkte Umsetzung, kleinere Voranalyse oder kein Fit
- wird bei Beauftragung einer Discovery binnen 14 Tagen vollständig angerechnet
Hauptleistung
Technical Discovery
Die vollständige technische Entscheidungsgrundlage vor einer größeren Investition.
- strukturierter Kickoff
- Analyse von Ziel, Prozessen, vorhandenen Systemen und Integrationen
- technische Optionen und empfohlene Zielarchitektur
- Aufwandsspanne, Abhängigkeiten und Risiken
- schriftliches Ergebnisdokument
- Abschlussgespräch mit Entscheidungsempfehlung
- größere oder besonders sicherheitskritische Vorhaben nach Umfang
Der Fit Check ist eine Einordnung, kein Architekturprojekt — und ersetzt keine Umsetzung. Die ausführliche Leistung ist die Technical Discovery.
Ablauf
Vier Schritte, keine unverbindliche Schleife.
- 01
Kurz beschreiben
Sie schildern Vorhaben, Ausgangslage und gewünschten Zeitraum über das Formular — auf hoher Ebene, ohne vertrauliche Unterlagen.
- 02
Kostenlose Vorprüfung
Ich prüfe die Angaben schriftlich — das kostet nichts. Passt es, erhalten Sie die Zahlungsdaten für den Fit Check und anschließend den Termin.
- 03
Entscheidung erhalten
45 Minuten Gespräch, danach eine kurze schriftliche Einschätzung mit Empfehlung innerhalb eines Werktags.
- 04
Sicher starten
Bei Bedarf folgt die Technical Discovery mit klar definiertem Scope — der Betrag aus dem Fit Check wird angerechnet.
Referenzen
Anonymisierte Projekte.
MedTech · Computer Vision · ca. 4 Monate
- Ausgangslage
- Ein großer deutscher Anbieter im Gesundheits- und Sanitätsbereich wollte eine Vermessung, die bisher im Fachgeschäft stattfand, auf das Smartphone des Kunden verlagern.
- Kritische Frage
- Lassen sich aus Bildern einer Smartphone-Kamera geometrische Maße ableiten, die präzise genug für eine Versorgung sind?
- Meine Rolle
- Technische Machbarkeitsprüfung, Konzept der Bildverarbeitung, mobile Anwendung, Backend und produktives Deployment.
- Ergebnis
- Die kritische Frage — erreichbare Messgenauigkeit unter realen Aufnahmebedingungen — wurde vor dem Vollausbau geklärt, nicht nach Monaten Entwicklung.
FinTech · Handelsplattform · ca. 6 Monate
- Ausgangslage
- Eine Plattform sollte Transaktionen zwischen einander fremden Parteien absichern, ohne die Mittel der Nutzer selbst zu verwahren.
- Kritische Frage
- Wie lässt sich Treuhandlogik so bauen, dass kein Beteiligter — auch nicht der Betreiber — einseitig über die Mittel verfügen kann?
- Meine Rolle
- Architektur der Handels- und Escrow-Logik, Backend, Infrastruktur und produktives Deployment.
- Ergebnis
- Eine Multisig-Escrow-Architektur mit klar getrennten Verfügungsrechten — als Entscheidung vor der Entwicklung, nicht als nachträgliche Korrektur.
Analytics · Unternehmenssoftware · ca. 2,5 Monate
- Ausgangslage
- Operative Daten lagen in POS-Systemen und mehreren getrennten Quellen. Auswertungen entstanden manuell und waren jedes Mal neu zusammenzutragen.
- Kritische Frage
- Welche Daten müssen wie zusammengeführt werden, damit Auswertungen verlässlich und ohne wiederkehrende Nacharbeit entstehen?
- Meine Rolle
- Datenmodell, Integration der Quellsysteme, Analytics-Anwendung und Betrieb.
- Ergebnis
- Eine zentrale, belastbare Auswertung an der Stelle, an der vorher jedes Reporting manuell aufgebaut wurde.
Systemintegration · Großhandel · ca. 3 Monate
- Ausgangslage
- Ein mittelständisches Großhandelsunternehmen betrieb neben seinem ERP eine über Jahre gewachsene Eigenentwicklung für die Auftragsabwicklung. Beide Systeme kannten einander nicht — Artikel- und Kundendaten wurden an zwei Stellen gepflegt, und bei Abweichungen galt, was zuletzt jemand von Hand korrigiert hatte.
- Kritische Frage
- Trägt die vorhandene ERP-Schnittstelle einen bidirektionalen Abgleich — oder muss die Datenhoheit zwischen den Systemen neu geschnitten werden?
- Meine Rolle
- Analyse der Systemlandschaft und der tatsächlich vorhandenen Schnittstellen, Zielarchitektur, Datenmodell, Umsetzung der Integration und produktiver Betrieb.
- Ergebnis
- Der geplante bidirektionale Abgleich war mit der vorhandenen Schnittstelle nicht verlässlich umsetzbar — entschieden in der Klärung, nicht nach Monaten stiller Datenabweichung. Das ERP blieb führendes System für Stammdaten, die Eigenentwicklung übernahm ausschließlich Prozessdaten. Doppelpflege und die manuellen Schritte, die sie nach sich zog, entfallen seitdem: in Summe rund 22 Stunden pro Woche.
Einige Projekte unterliegen strengen Vertraulichkeits- und Sicherheitsanforderungen. Deshalb sind die Fallstudien anonymisiert. Die Beispiele zeigen Problemtyp, Verantwortungsumfang und Ergebnis, ohne Kunden oder sensible Systeme offenzulegen.
Geeignet, wenn
Geeignet für konkret geplante Vorhaben.
- Ein individuelles Softwarevorhaben ist konkret geplant.
- Bestehende Systeme sollen integriert oder ersetzt werden.
- Intern stehen wichtige Entscheidungen zu Architektur und Aufwand an.
- Der geplante Umfang liegt typischerweise zwischen 10.000 und 75.000 € — kleinere und größere Vorhaben sind möglich.
- Gesucht ist ein vertraulicher, unabhängiger technischer Partner.
Nicht geeignet, wenn
Nicht geeignet für diese Anliegen.
- Es wird nur eine einfache Website oder eine kleine Standardintegration gebraucht.
- Gesucht ist günstige Entwicklerkapazität für einzelne Tickets.
- Das Projekt ist vollständig spezifiziert und soll ohne Klärung umgesetzt werden.
In diesen Fällen sage ich das direkt in der Vorprüfung — bevor ein bezahlter Termin zustande kommt.
Häufige Fragen
Was vor der Anfrage klar sein sollte.
295 € netto für 45 Minuten Videocall, inklusive strukturierter schriftlicher Projektaufnahme vorab und kurzer schriftlicher Einschätzung innerhalb eines Werktags. Die Zahlung erfolgt vor dem Termin. Die vorgeschaltete schriftliche Vorprüfung, ob ein Fit Check für Ihr Vorhaben überhaupt sinnvoll ist, kostet nichts.
Ja. Wird innerhalb von 14 Tagen nach dem Fit Check eine Technical Discovery beauftragt, werden die 295 € netto vollständig auf den Discovery-Preis angerechnet.
Eine Beschreibung auf hoher Ebene: Ziel des Vorhabens, heutige Situation, welche Systeme im Spiel sind, grober Rahmen und gewünschter Zeitraum. Das reicht über das Formular; die strukturierte Projektaufnahme folgt nach der Vorprüfung.
Nein, und bitte tun Sie das auch nicht. Architekturdiagramme, Zugangsdaten, Kundendaten und vertrauliche Dokumente gehören nicht in das Erstformular. Für die Einschätzung genügt eine Beschreibung auf hoher Ebene; alles Weitere wird auf einem geeigneten Weg geklärt.
Vor allem für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, typischerweise bei Vorhaben im Rahmen von etwa 10.000 bis 75.000 € — kleinere und größere kommen vor, die Summe ist kein Ausschlusskriterium. Entscheidend ist die Phase: wenn die Entscheidung ansteht, aber Machbarkeit, Architektur und Aufwand noch nicht belastbar geklärt sind.
Dann steht genau das in der Einschätzung, inklusive Begründung. Eine klare Empfehlung gegen ein Vorhaben oder zugunsten eines Standardprodukts ist ein legitimes und häufig das wirtschaftlich wertvollste Ergebnis. Ist das bereits in der kostenlosen Vorprüfung erkennbar, kommt kein bezahlter Termin zustande.
Der Fit Check ist eine Einordnung: 45 Minuten, die wichtigsten Risiken und eine Empfehlung für den nächsten Schritt. Die Discovery ist die ausführliche Leistung: 5–7 Werktage mit Analyse der Systemlandschaft, Zielarchitektur, Aufwandsspanne, Risiken, schriftlichem Ergebnisdokument und Abschlussgespräch. Der Fit Check ersetzt keine Discovery und keine Umsetzung.
Ja, das ist der Normalfall. Häufig ist genau das der Anlass: eine unabhängige technische Einschätzung zu den Aussagen eines bestehenden Dienstleisters oder eine Entscheidungsgrundlage für ein internes IT-Team.
Die schriftliche Vorprüfung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags. Der Termin selbst richtet sich nach der aktuellen Auslastung und lässt sich meist innerhalb weniger Werktage nach Zahlungseingang ansetzen.
Anfrage
Sie planen ein individuelles Softwarevorhaben und wollen vor dem Entwicklungsstart Klarheit?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Sie erhalten eine kostenlose schriftliche Vorprüfung mit dem nächsten sinnvollen Schritt — ohne sensible Projektdetails über das Formular senden zu müssen.
Es muss nicht feststehen, wie die fertige Software aussieht. Entscheidend ist, was fachlich erreicht werden soll und welcher Rahmen realistisch zur Verfügung steht.